Laserschneiden

Laserschneiden

Laserschneiden von Metallen
Beim Laserschneiden von Metallen werden diese von einem Laserstrahl so stark erhitzt, dass sie schmelzen oder verdampfen.

Da Laser sehr exakt schneiden können, kann man mit ihnen komplexe Formen ausschneiden, was mit anderen Methoden kaum möglich wäre. (Quelle, 31.07.2008)
LaserstrahlProblematisch sind jedoch die entstehenden Schadstoffe. Metalle bilden Aerosole. Aerosole sind Schwebteilchen, die aus einem Gemisch von Luft oder einem anderen Gas, das als Träger dient, und Feststoffen oder Flüssigkeiten bestehen. Die Metalle werden somit von der Luft getragen und verweilen eine Weile in der Luft, bevor sie sich wieder absetzen.
Wichtig ist auch, zu bemerken, dass Bestandteile von Legierungen, also beispielsweise Kupfer, Nickel oder Chrom, anfallen.

Bei Schneiden von besonderen Stoffen, beispielsweise Berylliumkupfer, entsteht besonders giftiger Laserrauch, doch auch andere Materialien stellen eine nicht zu vernachlässigende Gesundheitsgefahr dar (Quelle, 14.07.2008). Eisen und Aluminium beispielsweise belasten die Lunge und können zu Atemproblemen führen, während Stoffe wie Mangan und Zink giftig auf unseren Organismus wirken. Nickel und Chrom sind sogar krebserregend. (Quelle, 30.07.2008)

Laserschneiden von organischen Materialien
Mithilfe eines Lasers werden die zu schneidenden Materialien, wie zum Beispiel ein Kunststoff, Holz oder ein Lederwerkstück, so weit erhitzt, dass sie sich zersetzen. Da die meisten organischen Materialien überhaupt nicht schmelzen, liegt die Zersetzungstemperatur deutlich unter der von Metallen.
Laser können sehr exakte und komplexe Formen ausschneiden, auch dreidimensional, weshalb sie eben dafür häufig verwendet werden.
Da viele organische Materialien sich zersetzen oder zumindest teilweise verdampfen oder an chemischen Reaktionen teilnehmen, entsteht beim Schneiden dieser Materialien oft Feinstaub. Besonders, wenn Kunststoffe, die Halogene enthalten, wie PTFE oder PVC, bearbeitet werden, entsteht ein sehr giftiger Rauch. Für mehr Informationen siehe Laserstaub.

 
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