Laserschweißen

Laserschweißen

Laserschweißen von Metallen
Hier werden mithilfe der Energie des Laserstrahles zwei Werkstücke an einer Schweißnaht, einer Schweißfläche oder einem Schweißpunkt verflüssigt, sodass sie eine unlösbare Verbindung bilden.
Beim Laserschweißen entstehen prinzipiell die gleichen Schadstoffe wie beim Laserschneiden, jedoch wird zusätzlich Ozon frei, das gefährlich sowohl für die Gesundheit als auch für unsere Umwelt ist.

Laserschweisser

Laserschweißen von Kunststoffen
Durch Einsatz von Lasern lassen sich auch Kunststoffe schweißen. Dies können sowohl zwei Stücke aus demselben Material oder auch aus unterschiedlichen Kunststoffen sein. Sie müssen jedoch einen ähnlichen Schmelzpunkt aufweisen.
Die Werkstücke werden auf- oder nebeneinander gelegt und werden entweder entlang einer Linie (Schweißnaht), einer Fläche (Schweißfläche, sie müssen hierbei übereinander liegen), oder an einem Schweißpunkt (auch hier müssen die Teile übereinander liegen) vom Laser an den Schmelzpunkt erhitzt. Sind beide Teile an der entsprechenden Stelle verflüssigt, verschmelzen sie.
Hierbei muss man beachten, dass sich nicht alle Kunststoffe verschweißen lassen, sondern nur sogenannte Thermoplaste, die beim Erhitzen auch flüssig werden, zum Beispiel das von Getränkeflaschen bekannte PET. Andere Kunststoffe, sogenannte Duroplaste, zu denen auch PTFE (von beschichteten Pfannen bekannnt) gehört, sowie Holz, Leder und andere biologische Materialien, schmelzen nicht. Statt dessen zersetzen sie sich bei höherer Temperatur. Es ist daher nicht möglich, sie zu verschweißen, auch nicht mit Einsatz von Lasertechnologie.
Auch wenn die Materialien schmelzen, um verschweißt zu werden, ist nicht auszuschließen, dass ein gewisser Teil verdampft oder an chemischen Reaktionen teilnehmt. Somit kann auch beim Schweißen von Kunststoffen giftiger Laserstaub entstehen.

(Quelle, 19.08.2008)

 
buy dumps